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Genève Invest (Europe) S.à.r.l.:

Volatilität richtig beurteilen: Bonität und Laufzeit von Anleihen im Visier von Anlageexperten


Genf, 18.12.2014 – Es herrschen gute Zeiten für professionelle Anleger im Markt für festverzinsliche Wertpapiere, denn die Einstandspreise für Anleihen sind günstig. Die Preise der Anleihen sind aufgrund aktueller Wachstumsdaten, des fallenden Ölpreises sowie der globalen politischen Entwicklung volatil geworden. Aber vor allem ist der Markt unübersichtlich: Neben großen, internationalen Unternehmen tummeln sich viele mehr oder weniger bekannte Mittelständler auf dem Markt. Ihre Kreditwürdigkeit reicht von sehr gut bis hin zu hohem Ausfallrisiko. Die Bonität jedoch ist aufgrund des zumeist außerbörslichen Handels für Privatanleger nur noch schwer zu beurteilen.

Während Anlagenexperten ihre erhöhte Aufmerksamkeit momentan der Bonität der Emittenten sowie Laufzeit der Anleihen widmen, fällt es Privatanlegern häufig bereits schwer, die Kursschwankungen richtig einzuordnen: Ist der Preisverfall einer Anleihe Ursache einer vorübergehenden Schwäche oder ist er auf drohende Insolvenz des Emittenten zurückzuführen? Auf diesem Gebiet sind Erfahrungen und Kenntnisse notwendig, um richtige Entscheidungen zu treffen. Denn der vorschnelle Verkauf von Anleihen in einer Schwächephase geht zu Lasten der langfristigen Rendite.

„Wer Anleihen bis zum Laufzeitende hält, muss sich um Kursschwankungen, wie sie derzeit auf Markt herrschen, keine Sorgen machen. Das erste Jahr bei einer Investition in eine Unternehmensanleihe ist in der Regel das kritischste. In den nachfolgenden Jahren sinkt das Risiko eines Totalausfalls deutlich“, erklärt Hans-Walter Müller Portfoliomanager und Geschäftsführer des Schweizer Vermögensverwalters Genève Invest. Es ist ein Grund, weshalb die Vermögensverwaltung Genève Invest Anleihen mit kurzen Laufzeiten eher meidet: Bei Anleihen mit einer Laufzeit von fünf Jahren entstehen meistens während der letzten Jahre Kursgewinne. „Dies ergibt dann, neben den regelmäßigen Zinserträgen, einen zusätzlichen Performancebeitrag. Es ist also realistisch, dass ein Anleihen-Depot mit einer breiten Streuung über eine Zeitraum von fünf Jahren durch Verkäufe zum richtigen Zeitpunkt eine Performance-Steigerung in Höhe von 1 bis 1,5% pro Jahr erfahren kann“, so Müller weiter.

Privatanleger sehen sich zudem häufig mit der Schwierigkeit konfrontiert, die Kreditwürdigkeit eines Emittenten nur schwer ermitteln zu können. Das betrifft vor allem Emittenten, deren Anleihen außerhalb der Börsen – im Übrigen die meisten Anleihen – gehandelt werden. Die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens beeinflusst jedoch den Zinssatz von Anleihen stark. „Ihre Ermittlung und Beurteilung sollte als Basis für die Entscheidung einer Investition in Anleihen dienen. Außerdem ist speziell der deutsche Unternehmensanleihenmarkt von einer vergleichsweise niedrigen Transparenz gekennzeichnet. Deutsche Unternehmen sind im internationalen Vergleich eher zurückhaltend, was ihre Strukturmerkmale und Fundamentaldaten angeht. Wie soll der Privatanleger da die entscheidenden Kriterien eines Unternehmens wie Umsatz, Gewinne, Kosten, Perspektiven usw. ermitteln?“, fügt Müller hinzu.

Keinesfalls zu unterschätzen ist zudem der Faktor Schnelligkeit im Anleihenmarkt: Es sind überwiegend professionelle Finanzinstitutionen, die Unternehmen hinsichtlich der Finanzmittel und der Herausgabe von Anleihen beraten. Deshalb sind sie bei der Herausgabe der Anleihen auch an vorderster Front dabei und kaufen zum günstigsten Kurs ein. Die Investoren, die später kommen, müssen in der Regel einen teureren Preis bezahlen.

Weitere Informationen unter: www.geneveinvest.com


Honorarfreie Pressefotos zum Download:

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